Verzauberte Moderne : Zauberkunst Im 19. Und Fruhen 20. Jahrhundert / von Sophie Oldenstein ; herausgegeben von Peter Marx, Kati Röttger und Friedemann Kreuder.

Av: Medverkande: Språk: Tyska Serie: Kleine Mainzer Schriften zur Theaterwissenschaft ; Band 29Utgivning: Baden-Baden : Tectum Verlag, [2020]Utgivningstid: ©2020Beskrivning: xi, 288 sidorInnehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • unmediated
Bärartyp:
  • volume
ISBN:
  • 9783828844407
Ämne: Genre/Form: DDK-klassifikation:
  • 793.809 23/swe
SAB-klassifikation:
  • Rddd
Innehåll:
1. Einleitung -- 2. Historisch-theoretischer Hintergrund -- 3. Zauberkunst und Spektakelkultur -- 4. Zauberkunst und Spiritismus -- 4.1 Das Unheimliche im 19. Jahrhundert -- 4.2 Die unheimliche Literatur der schwarzen Romantik -- 4.3 Die Fox-Schwestern und der Spiritismus als neue magische Kulturpraxis -- 4.4 Die spiritistischen Bühnenshows der Davenport Brothers -- 4.5 Antispiritismus und der Streit zwischen Houdini und Sir Arthur Conan Doyle -- 5. Zauberkunst in Zauberbüchern -- 6. Zauberkunst zwischen Bürgerlichkeit und Exotismus -- 6.1 Zauberkunst und Zivilisationsprozess -- 6.2 Der Zauberkünstler als Schauspieler -- 6.3 Jean-Eugene Robert-Houdin als bürgerlicher Bühnenkünstler -- 6.4 Johann Nepomuk Hofzinser als Salonzauberer -- 6.5 Chung Ling Soo als Zauberkünstler mit exotistischer ßühnenpersona -- 7. Zauberkunst im Kontext von Wissenschaft und Technik -- 8. Schluss.
Sammanfattning: ""Ein Zauberkünstler [ist] kein Gaukler, sondern ein Schauspieler, der die Rolle eines Zauberkünstlers spielt“, befand Jean-Eugène Robert-Houdin, Gründer des ersten Zaubertheaters in Paris. Beim Umbruch zur Moderne fungierte die Unterhaltungszauberei als Katalysator und Austragungsort des Spannungsfeldes zwischen der Herausbildung bürgerlicher Kultur und dem Rationalisierungsprozess im Zuge des wissenschaftlichen Fortschritts einerseits und einer Sehnsucht nach Mythos, Exotismus und Spektakel andererseits. Obwohl sie in hohem Maße theatral ist, ist Zauberkunst eine in der Theaterwissenschaft bisher marginalisierte Kunstform. Sophie Oldenstein untersucht Zauberkunst im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus theaterwissenschaftlicher Perspektive. Sie analysiert unter anderem die Inszenierungspraktiken und Tricktechniken von Zauberkünstlern und kontextualisiert diese mit gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Diskursen des Untersuchungszeitraums." -- Baksida.
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Författarens doktorsavhandling, framlagd vid Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2019.

1. Einleitung -- 2. Historisch-theoretischer Hintergrund -- 3. Zauberkunst und Spektakelkultur -- 4. Zauberkunst und Spiritismus -- 4.1 Das Unheimliche im 19. Jahrhundert -- 4.2 Die unheimliche Literatur der schwarzen Romantik -- 4.3 Die Fox-Schwestern und der Spiritismus als neue magische Kulturpraxis -- 4.4 Die spiritistischen Bühnenshows der Davenport Brothers -- 4.5 Antispiritismus und der Streit zwischen Houdini und Sir Arthur Conan Doyle -- 5. Zauberkunst in Zauberbüchern -- 6. Zauberkunst zwischen Bürgerlichkeit und Exotismus -- 6.1 Zauberkunst und Zivilisationsprozess -- 6.2 Der Zauberkünstler als Schauspieler -- 6.3 Jean-Eugene Robert-Houdin als bürgerlicher Bühnenkünstler -- 6.4 Johann Nepomuk Hofzinser als Salonzauberer -- 6.5 Chung Ling Soo als Zauberkünstler mit exotistischer ßühnenpersona -- 7. Zauberkunst im Kontext von Wissenschaft und Technik -- 8. Schluss.

""Ein Zauberkünstler [ist] kein Gaukler, sondern ein Schauspieler, der die Rolle eines Zauberkünstlers spielt“, befand Jean-Eugène Robert-Houdin, Gründer des ersten Zaubertheaters in Paris. Beim Umbruch zur Moderne fungierte die Unterhaltungszauberei als Katalysator und Austragungsort des Spannungsfeldes zwischen der Herausbildung bürgerlicher Kultur und dem Rationalisierungsprozess im Zuge des wissenschaftlichen Fortschritts einerseits und einer Sehnsucht nach Mythos, Exotismus und Spektakel andererseits. Obwohl sie in hohem Maße theatral ist, ist Zauberkunst eine in der Theaterwissenschaft bisher marginalisierte Kunstform. Sophie Oldenstein untersucht Zauberkunst im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus theaterwissenschaftlicher Perspektive. Sie analysiert unter anderem die Inszenierungspraktiken und Tricktechniken von Zauberkünstlern und kontextualisiert diese mit gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Diskursen des Untersuchungszeitraums." -- Baksida.

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