Das Deutsche Theater nach 1989 : eine Theatergeschichte zwischen Resilienz und Vulnerabilität / Hannah Speicher.
Föredragen titel:- Die Transformation des Deutschen Theaters in Berlin nach 1989 zwischen Resilienz und Vulnerabilität
- text
- unmediated
- volume
- 9783837656176
- Das Deutsche Theater nach neunzehnhundertneunundachtzig
- 792.092 23/swe
- Ikb-fa
| Cover image | Item type | Current library | Home library | Collection | Shelving location | Call number | Materials specified | Vol info | URL | Copy number | Status | Notes | Date due | Barcode | Item holds | Item hold queue priority | Course reserves | |
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| Book | Musik- och teaterbiblioteket Magasin A | C17.710 | Available | 26201874172 |
Avhandlingen publicerades i januari 2020 med titeln: Die Transformation des Deutschen Theaters in Berlin nach 1989 zwischen Resilienz und Vulnerabilität.
Dissertation Universität Trier, 2020
In dieser Geschichte des Deutschen Theaters werden die Inszenierungen Hamlet/Maschine (R: Heiner Müller, 1990), Shoppen & Ficken (R: Thomas Ostermeier, 1999) und Emilia Galotti (R: Michael Thalheimer, 2001) zu Bildern einer Theaterorganisation im Wandel zwischen Resilienz und Vulnerabilität. Hannah Speichers innovative Studie kombiniert dazu Theaterstatistiken und Zeitzeugeninterviews mit Dramen- und Inszenierungsanalysen. Es zeigt sich: Das Festhalten der Theatermacher an der DDR-Künstleridentität in den 1990ern mündete gerade im Verlust derselben. Und der am Deutschen Theater in den frühen 2000er Jahren vorbereitete kulturpolitische Resilienz-Imperativ bestimmt bis heute den Diskurs. „Die Arbeit von Hannah Speicher ist nicht nur interessant, sondern auch wissenschaftlich innovativ und verbindet Theaterwissenschaften mit einer emotionalen Topographie Berlins. Dass Theater im ständigen Dialog mit Geschichte und Gesellschaft ist, ist schon seit langem ein Begriff, sowie die Tatsache, dass jeder Schauplatz aus Tradition und Geschichte eigentümlich ist; trotzdem sind bis heute nicht viele bedeutende Monographien den einzelnen Berliner Bühnen gewidmet, besonders nach 1989... Der ohnehin große inhaltliche Wert der Arbeit wird durch sieben Interviews, die die Autorin führte, zusätzlich bereichert. Interviewpartner waren unter anderem Alexander Weigel, Dramaturg von Hamlet/Maschine (1990), Michael Ebert, ehemaliger Chefdramaturg am Deutschen Theater (1991–1996), und Klaus Siebenhaar, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit unter Thomas Langhoff“ (literaturkritik.de)