Persuasionsstrategien im vormodernen Theater (14.-16. Jh.) : eine semiotische Analyse religiöser Spiele im deutschen und französischen Sprachraum / Carlotta Posth.
Språk: Tyska Serie: Trends in medieval philology ; volume 41Utgivning: Berlin ; Boston : De Gruyter, [2022]Utgivningstid: ©2022Beskrivning: xi, 419 sidorInnehållstyp:- text
- unmediated
- volume
- 9783110737257
- 832.051609 23/swe
- G.0974
| Item type | Current library | Call number | Status | Barcode | |
|---|---|---|---|---|---|
| Book | Musik- och teaterbiblioteket Magasin A | B33.971 | Available | 26201879075 |
Bygger på författarens doktorsavhandling framlagd 2020 vid Universität Tübingen samt?Sorbonne Nouvelle - Paris 3
1. Einleitung -- 2. Theoretisch-methodologische Grundlegung -- 3. Bedrohungsszenarien als instruktive Persuasionsstrategien-- 4. Der Autoritäts-Topos als axiomative Persuasionsstrategie -- 5. Stereotypisierung als evaluativ-emotive Persuasionsstrategie -- 6. Rück- und Ausblick -- 7. Verzeichnisse -- 8. Anhang
"Seit dem Spätmittelalter besaß das Theater in Europa eine solche Breitenwirkung, dass es als vormodernes Massenmedium gilt. Trotz dieses Befunds fehlen bisher Untersuchungen, die die kommunikativen Strategien der Spiele über Landes- und Sprachgrenzen hinweg systematisch analysieren. Die vorliegende Studie greift dieses Desiderat auf, indem sie zentrale Persuasionsstrategien in deutsch- und französischsprachigen religiösen Spielen (Passionsspiele, eschatologische Spiele) des 14. bis 16. Jahrhunderts ermittelt. Sie präsentiert eine innovative Methodik für komparatistische Analysen des vormodernen Theaters, die den etablierten, aber beschränkten historisch-genetischen Ansatz ergänzt und auch auf andere Kommunikationsformate anwendbar ist. Ausgehend von einem semiotischen Zugriff wird das Schauspiel als ein multimodales Zeichensystem analysiert. Davon ausgehend untersucht die Studie in transnationaler Perspektive die Konstruktion und Funktion antijüdischer und antiprotestantischer Topoi und Stereotype sowie Autorität als Legitimationsmechanismus. Die Ergebnisse erlauben eine Neuperspektivierung bisheriger einzelphilologischer Studien und weisen einen Weg für künftige komparatistische Analysen in der internationalen Mediävistik." -- Utgivarens hemsida.