Chorwettbewerbe in Deutschland zwischen 1841 und 1914 : Traditionen - Praktiken - Wertdiskurse / Christoph Müller-Oberhäuser.

Av: Språk: Tyska Serie: Archiv für Musikwissenschaft ; Beiheft 86Utgivning: Stuttgart : Franz Steiner Verlag, [2022]Utgivningstid: ©2022Beskrivning: 592 sidor illustrationer, musiknoter 25 cmInnehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • unmediated
Bärartyp:
  • volume
ISBN:
  • 9783515131575
Ämne: Genre/Form: DDK-klassifikation:
  • 782.5 23/swe
SAB-klassifikation:
  • Ijp
Avhandlingskommentar: Dissertation Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, 2019/2020 Sammanfattning: "Chorwettbewerbe waren im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert in Deutschland verbreitet, zugleich allerdings heiß umstritten. Denn das Format, das wesentliche Anregungen aus Belgien und der Schweiz erfuhr, konfligierte aus Sicht seiner Kritiker mit zentralen Werten der auf Gemeinschaftsbildung, nationale Sammlung und Pflege des 'deutschen Liedes' ausgerichteten deutschen Sängerbewegung. Befürworter hingegen sahen in den Wettbewerben ein adäquates Mittel, die Leistungsfähigkeit der Laiensänger in den Gesangvereinen zu steigern, verbanden damit geschäftliche Interessen oder hofften bei Erfolgen auf Prestigegewinne. Christoph Müller-Oberhäuser arbeitet erstmals die Geschichte der Chorwettbewerbe bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs auf breiter Quellengrundlage umfassend auf. Die Praktiken der Wettbewerbsorganisation und -durchführung sowie die Funktion des Formats für die verschiedenen Gruppen der Beteiligten stehen dabei ebenso im Fokus wie die Diskussionen in den Fachzeitschriften über dessen Legitimität. Dabei wird deutlich, dass Chorwettbewerbe trotz aller Kritik attraktiv blieben, weil sie sich sowohl mit künstlerischen als auch politischen Interessen verbinden ließen und zudem Anlässe für Geselligkeit und Unterhaltung darstellten."--Baksidestext.
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Innehåller bibliografiska referenser (sidorna 515-564) samt ort- och personregister.

Dissertation Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, 2019/2020

"Chorwettbewerbe waren im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert in Deutschland verbreitet, zugleich allerdings heiß umstritten. Denn das Format, das wesentliche Anregungen aus Belgien und der Schweiz erfuhr, konfligierte aus Sicht seiner Kritiker mit zentralen Werten der auf Gemeinschaftsbildung, nationale Sammlung und Pflege des 'deutschen Liedes' ausgerichteten deutschen Sängerbewegung. Befürworter hingegen sahen in den Wettbewerben ein adäquates Mittel, die Leistungsfähigkeit der Laiensänger in den Gesangvereinen zu steigern, verbanden damit geschäftliche Interessen oder hofften bei Erfolgen auf Prestigegewinne. Christoph Müller-Oberhäuser arbeitet erstmals die Geschichte der Chorwettbewerbe bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs auf breiter Quellengrundlage umfassend auf. Die Praktiken der Wettbewerbsorganisation und -durchführung sowie die Funktion des Formats für die verschiedenen Gruppen der Beteiligten stehen dabei ebenso im Fokus wie die Diskussionen in den Fachzeitschriften über dessen Legitimität. Dabei wird deutlich, dass Chorwettbewerbe trotz aller Kritik attraktiv blieben, weil sie sich sowohl mit künstlerischen als auch politischen Interessen verbinden ließen und zudem Anlässe für Geselligkeit und Unterhaltung darstellten."--Baksidestext.

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