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Der Interpret als Double : René Leibowitz im Kontext der Aufführungslehre der Wiener Schule / Thomas Glaser.

Av: Glaser, Thomas, 1981- [aut]Language: German Series: Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft ; Beiheft 83Publisher: Stuttgart : Franz Steiner Verlag, [2020]Copyright date: ©2020Beskrivning: 475 sidor 25 cmInnehållstyp: text Mediatyp: unmediated Bärartyp: volumeISBN: 9783515126687; 3515126686Ämne(n): Leibowitz, René, 1913-1972 | Leibowitz, René, 1913-1972 | Musikestetik | Dirigenter | Andra Wienskolan | Musikframträdanden | Performance practice (Music) | Second Viennese school (Group of composers)Ytterligare fysiska format: e-book version: Ingen titelDDK-klassifikation: 780.92 LC-klassifikation: ML5
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Originally the author's thesis (doctoral)--Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2017.
Anmärkning bestånd: B33.000 Libris-ID: t63l7cj2r7w22nxqSummary: Als Dirigent kritisierte René Leibowitz (1913–1972) in vielfältiger Weise die aus seiner Sicht korrumpierte Interpretations- und Orchesterpraxis seiner Zeit. Eine Konstante stellte das Bemühen dar, Beethovens sinfonischen Werken zu zeitgenössischen Interpretationen eigenen ästhetischen Rechts zu verhelfen. Leibowitz zielte mittels einer "lecture radicale" auf ein Erschließen des Werkcharakters in historischer Perspektive und nicht auf eine Rekonstruktion früherer Aufführungsbedingungen. Auf Grundlage vorhandener Tonaufnahmen, eingerichteter Dirigierpartituren und nachgelassener Orchestermaterialien arbeitet Thomas Glaser Details der Beethoven-Deutungen von Leibowitz und dessen Versuche um 'werkgerechte' Interpretationen heraus.?Der Fokus auf Beethoven ist bei Leibowitz vor dem Hintergrund seines durch die musikalische Moderne des 20. Jahrhunderts geprägten Musikdenkens zu lesen. So machte die Kontextualisierung mit ästhetischen Positionen seiner Zeitgenossinnen und Zeitgenossen deutlich, dass Leibowitz' Interpretationsverständnis nachhaltig von der Aufführungslehre der Wiener Schule um Arnold Schönberg geprägt wurde.
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Originally the author's thesis (doctoral)--Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2017.

Innehåller bibliografiska referenser (sidor 420-470) och index.

Als Dirigent kritisierte René Leibowitz (1913–1972) in vielfältiger Weise die aus seiner Sicht korrumpierte Interpretations- und Orchesterpraxis seiner Zeit. Eine Konstante stellte das Bemühen dar, Beethovens sinfonischen Werken zu zeitgenössischen Interpretationen eigenen ästhetischen Rechts zu verhelfen. Leibowitz zielte mittels einer "lecture radicale" auf ein Erschließen des Werkcharakters in historischer Perspektive und nicht auf eine Rekonstruktion früherer Aufführungsbedingungen. Auf Grundlage vorhandener Tonaufnahmen, eingerichteter Dirigierpartituren und nachgelassener Orchestermaterialien arbeitet Thomas Glaser Details der Beethoven-Deutungen von Leibowitz und dessen Versuche um 'werkgerechte' Interpretationen heraus.?Der Fokus auf Beethoven ist bei Leibowitz vor dem Hintergrund seines durch die musikalische Moderne des 20. Jahrhunderts geprägten Musikdenkens zu lesen. So machte die Kontextualisierung mit ästhetischen Positionen seiner Zeitgenossinnen und Zeitgenossen deutlich, dass Leibowitz' Interpretationsverständnis nachhaltig von der Aufführungslehre der Wiener Schule um Arnold Schönberg geprägt wurde.

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